Efterklang: ihre Musik klingt immer noch nach..
Letzten Mittwoch hat Efterklang den Festsaal Kreuzberg nicht nur gut gefüllt, sondern auch in ihr Musizieren mit eingebracht. Aber alles der Reihe nach.
Die Berliner Vorband, Sandy Bird, haben einen guten Start in den melodiösen Abend hingelegt. Dann kamen Efterklang auf die Bühne, verspielt, gut gelaunt und sehr stilvoll angezogen. Das Set bestand hauptsächlich aus euphorischen Liedern, schön zum Mitsingen, und man merkte allen an, sowohl der Band als auch dem Publikum, dass sie einen Heidenspaß haben.
Während eines der letzten Lieder forderte der Frontsänger Casper das Publikum auf mitzusingen und plötzlich wurden die Zuschauer selbst zu Musikern, zu einem harmonischen Chor. Eins muss man der Band lassen, wer in Berlin das Publikum zum wundervollen (!!!) singen bringen kann, hat definitiv etwas erreicht. Aber nicht nur das Publikum war von der Band begeistern, sondern auch die Band vom Publikum.
Besonders spannend waren die Percussionbeats, wenn der Schlagzeuger und der Sänger auf ihren Standtoms gespielt haben und nicht zu vergessen sind die Solos des Schlagzeugers auf der Trompete. Rasmus, der Gitarrist, teilte auf Deutsch den Namen der neuen Platte zum ersten Mal dem deutschen Publikum mit: "Magic Chairs", natürlich wurden seine Sprachkünsten mit großen Beifall belohnt.
Gegen Ende des Konzerts, marschierte fast die gesamte Band wie ein Karavan durch die Zuschauermenge. Kurz zusammengefasst: Es war ein einmaliges Erlebnis und wer nicht da war, sollte die Band beim nächsten Mal nicht verpassen!
Nach dem Auftritt traf ich Casper Clausen und plauderte mit ihm unter anderem über das neue Album, das im Februar 2010 erscheint.
Bitte sehr:
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